Der Anteil der Rußlanddeutschen bei der Gemeindebildung am La Plata

Mit vierrädrigen Ochsenkarren zog die erste Gruppe der Rußlanddeutschen (Wolgadeutschen) vom Paraná-Flußhafen Diamante kommend am 28. Januar 1878 in das provisorisch aufgerichtete Lager an der Ensenada in der Nähe des jetzigen rußlanddeutschen Dorfes Aldea Protestante in der Provinz Entre Ríos in Argentinien ein.

Rußlanddeutsche im nördlichen Ostpreußen (Gebiet Kaliningrad)

Einzelne trafen schon bald ein: Rekruten und Studenten, Fischer und Matrosen, Lehrerinnen und Mitarbeiter des Zolls. Aber seit 1990 nimmt die Zahl zu, vor allem auf dem Lande. Aus fast allen Teilen der ehemaligen Sowjetunion kommen sie, besonders aber aus den mohammedanischen Gebieten Kasachstan und Mittelasien. In den selbständig gewordenen Staaten ist Russisch nicht länger Amtssprache. Also ziehen die Familien, in denen die Kinder nur russisch sprechen, in russischsprachige Gebiete – darunter auch nach Ostpreußen. Nicht als „Sprungbrett“, sondern weil der Kontakt zu den Verwandten in Deutschland viel leichter ist...

Gemeinde und Schule bei den russlanddeutschen Mennoniten

Die ersten preußischen Einwanderer in die neu entstehende Täufer-Ansiedlung an der Dnjepr gehörten jeweils den mennonitischen Gemeinderichtungen der sog. „Friesen“ und der „Flamen“ an, die sich insbesondere hinsichtlich ihrer Taufriten unterschieden. Ebenso wie in den westpreußischen Mennoniten-Gemeinden bedingte das enge Zusammenleben beider Gemeinderichtungen in der neuen Kolonie...

Pfarrer Jakob Riffel

Am Karsamstag, dem 5. April 1958, kam er von Macia, wo er Gottesdienste mit Abendmahlsfeiern gehalten hatte, nach Licas-Gonsalez, um hier am Ostersonntag die Gottesdienste zu halten. Bei der Überlegung der Osterfestpredigten der Nimmerrastende im Hotel zusammen und wurde sofort ins Hospital gebracht. Er war noch bei klarem Bewußtsein und unterhielt sich, innerlich froh und getrost, mit dem Arzt, der ihn nach zwei Stunden verließ, ohne zu ahnen, daß es zu Ende ging, auch die Schwester entfernte sich auf ein paar Minuten. Als sie wieder zurückkam, war Pfarrer Jakob Riffel still und friedevoll heimgegangen – er hatte seinen Erdenlauf vollendet.

Unterstützung in sozialrechtlichen Angelegenheiten

macht Sozialreferent mit langjähriger Erfahrung

Montag - Freitag
von 9:00 bis 15:00
und nach Vereinbarung
Tel.: 0341-333-85-973

mehr...