Eine nicht erdachte Geschichte

... Meine Mutter wurde in der Georgischen Stadt Tiflis 1918 in einer deutsch-litauischen Familie geboren. 1926 übersiedelte ihre Familie nach Deutschland, nach Breslau. 1939 heirateten meine Eltern. Mein Vater Georg war Deutscher. In der Familie wurde deutsch gesprochen, obwohl die Mutter auch litauisch sprechen konnte. Nach der  Annexion Litauens durch die Sowjetunion 1940 hat...

Auszug aus dem Buch „Die Brechstangenpolitik im Zickzackkurs“

... Manche dachten, dass dies die Folgen der entstandenen Schwierigkeiten wegen des Krieges waren. Andere glaubten, dass sie von der betreuenden Behörde beraubt wurden. Die meisten waren überzeugt, dass die Partei und dass Genosse Stalin von diesen Misshandlungen und dieser schreienden, sinnlosen Ungerechtigkeit nichts wissen. Darum entstanden immer wieder die Fragen: Warum?

Wir bauten das Atomzentrum Tscheljabinsk-40

Die Trudarmee hat sich hauptsächlich in mein Gedächtnis durch ständige Verletzung der Menschenwürde, schreiende Ungerechtigkeit uns, unschuldigen Opfern gegenüber, eingeprägt. Sollte es mir überlassen gewesen sein zu wählen, die Front oder die Trudarmee, hätte ich mich für die Front entschieden. Dort hat man meines Erachtens die Menschen als Menschen geschätzt. Die meisten von ihnen waren ihres Leides und ihres Todes bewußt. Aber wir, Trudarmisten, fühlten uns als erbärmliche Käferchen, die jeder Lageraufseher im Lagerstaub zermalmen konnte...

Acht Jahre in der Arbeitsarmee

Was ist eigentlich die Trudarmee? Was hat es damit auf sich? Der Krasnojarsker Viktor Genrichowitsch Fuks (Fuchs), der in den Vorkriegsjahren als Oberleutnant bei den Luftstreitkräften diente, verbrachte 8 Jahre hinter den Stacheldrahtzäunen eben dieser Arbeitsarmee. Hören wir, was er uns darüber zu erzählen hat.

Mein Opa

Jedes Mal, wenn ich in den Ferien zu meiner Oma ins Dorf kam, durfte ich in ihrem alten Holzbett schlafen. Sie schüttelte die Strohmatratze auf, deckte mich mit dem Federbett zu, so dass ihre Enkelin es weich und warm hatte. Vor dem Einschlafen sah ich immer lange auf ein großes Foto, das immer am selben Platz an der Wand hing. Ich sah einen jungen Mann in einem dunklen Anzug, einem weißen Hemd mit Stehkragen und einer Fliege. Seine Haare waren zurückgekämmt,..

60 Jahre danach – die Wunden der Stadt

Der 4. Dezember 1943 ist als Schicksaltag der Stadt in die Annalen eingegangen: Das alte, einst prächtige Leipzig versank in Schutt und Asche. Durch den schwersten Luftangriff, der im Zweiten Weltkrieg über der sächsischen Messestadt geflogen wurde, verloren rund 2000 Menschen ihr Leben. Knapp ein Fünftel der Bevölkerung wurde obdachlos.

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