Auf der Leinwand und auf der Bühne

Breakdancegruppe »High Energy«

high
»Ein Feuerwerk auf der Tanzfläche«

So lautet das Motto der Breakdancegruppe »High Energy« mit HipHop-Showdance – einer einzigartigen Mischung aus Tanz, Akrobatik, Karate, Yoga, Pantomime und Schauspielkunst. Die kreative Gruppe gibt es seit 1997. Die vier Tanzer Andre Brysgalov, Vitali Buchmüller, Alex Haffner und Sergej Novoschilov kommen aus der ehemaligen Sowjetunion, leben seit über zehn Jahren in Deutschland, sind zwischen 30 und 26 Jahre alt und in verschiedenen Berufen tätig. Ihr Hobby haben sie zur Perfektion entwickelt. Zusammen holten sie sich nicht nur den Titel des Deutschen Meisters in HipHop-Showdance in Solo, Duo und Formation, sondern wurden auch Vize-Weltmeister in Formation. Als Solo-Tänzer konnte sich Andre Brysgalov 1998 die Position des Vize-Weltmeisters und im Jahr 2000 sogar den Weltmeister-Titel sichern. Die Gruppe hatte bereits Auftritte in mehreren deutschen Sendern und zahlreiche Auftritte in ganz Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich, Holland oder Russland. »High Energy« ist die bestgebuchte HipHop-Formation Deutschlands.

www.higenergy-ru.de

Foto: Landesgruppe NRW der LMDR

 

Anna Hoffmann

hoffmannFörderpreis des Russlanddeutschen Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg 2008

Mit dem Film »Welche Richtung geht’s nach Hause?« gewann Anna Hoffmann (27) den Kasachischen Filmpreis in der Kategorie Dokumentarfilm. Der Film war für sie auch die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit. Er thematisiert die Geschichte ihrer Familie, die Anfang der 90er Jahre aus Kasachstan in die Urheimat ihrer Vorfahren auswanderte. Anna war damals zehn, heute studiert sie Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg (Ludwigsburg). In ihrem Film geht sie auf die Suche nach der Heimat, gleichzeitig ist sie selber als dokumentierte Person Teil des Films. »Ich musste dieses Thema irgendwann aufgreifen. Man kommt zu nichts, bevor man nicht die eigenen Zweifel aufgearbeitet hat«, so die angehende Filmregisseurin. Trotzdem konnte der Film die Frage nach der Heimat nicht beantworten. »… vielleicht in zwanzig Jahren. Es gibt im Deutschen den Begriff Wahlheimat. Vielleicht ist Deutschland eine solche Heimat für mich. Obwohl, die Wahl hatte ich damals eigentlich nicht. Ich denke, meine Wurzeln sind irgendwo in beiden Ländern«, sagt sie. Für ihr filmisches Schaffen wurde Hoffmann 2008 mit dem Förderpreis des Russlanddeutschen Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Foto: Privat

 

 

Thomas Janke

jankeHerr der Keulen, Ringe und Bälle

5 Keulen, 6 Ringe oder 7 Bälle kann Thomas Janke (12) in die Luft wirbeln – im Jonglieren ist das Nachwuchstalent ein echter Profi. Die Familie Janke kam 1990 aus dem Gebiet Krasnodar/Südrußland nach Deutschland, Thomas selbst wurde hier geboren. Mit acht begann er mit dem Jonglieren in der Zirkusgruppe die »Quirligen« im TV Memmingerberg. Seit über drei Jahren tritt er »solo« auf. Auftritte im Zirkus (Pimpernelle, Renz oder Varieté Goldfisch in Karlsruhe) und Festivals haben ihm in kurzer Zeit zahlreiche Siegesurkunden und Preise eingebracht: Er errang den 3. Platz in der Kategorie »6-13« beim Lilalu-Zirkusfestival 2006 und den 2. Platz in der Gruppe bis 17 Jahren bei dem internationalen Festival European Youth Circus 2006 Wiesbaden. Bei der Galashow des internationalen Nachwuchsfestivals »Premiere Rampe« in Monte Carlo 2007 konnte er die fürstliche Familie sowie weitere fast 4000 Zuschauer zu Beifallsstürmen bewegen.

www.thomasjanke.de

Foto: Christian Giordan

 

 

Alwine März

merzSpiele im Kino-Hit »Die Wilden Kerle 3«

Als »freche Zicke« und »verrückte Kickerin« im Kino-Hit »Die Wilden Kerle 3« (2007) begeisterte Alwine März (17) Teenager in ganz Deutschland. In ihrer Filmrolle musste sie mehrmals über sich hinaus wachsen, denn im wahren Leben ist sie ihrer Filmheldin nur in einem ähnlich – sie gibt nie auf. Mit drei Jahren kam sie mit ihren Eltern aus Pawlodar/Kasachstan nach Bayern. Schon sehr früh zeigte sie Interesse an der Musik. Mit fünf tanzte sie in einer Rosenheimer Tanzschule, nahm mit sechs Jahren Flöten- und Gitarrenunterricht, war in einer Schauspielgruppe und sang im Schulchor. In der 4- Klasse begeisterte sie sich für die »No Angels« und organisierte die Popgruppe »Mini No Angels«, die auf dem Schulhof und im »Tabaluga TV« erste Erfolge feierte. Mini Tanz-, Schauspiel- und Klavierunterricht arbeitet sie hartnäckig an ihrem Können. Seit einigen Jahren nimmt sie Gesang- und Schauspielunterricht bei der russlanddeutschen Musikpädagogin Viktoria Lein und tritt zusammen mit ihren anderen Schülerinnen bei Kulturprogrammen zu verschiedenen Anlässen auf.

www.alwinemaerz.de

Foto: Heinrich Lein

 

Andreas Podlich & Darja Titowa

titowaHessenmeister in der Standard- und Lateintänzen

Seit Jahren widmen die Kasseler Gymnasiasten Andreas Podlich (18) und Darja Titowa (18) ihre Freizeit dem Turniertanz, seit 2003 stehen sie als Paar auf der Tanzfläche. Sie tanzen insgesamt über zehn Kreationen und sind Hessenmeister in der Latein- und Standardsektion. Siegertitel bei verschiedenen Tanzturnieren sowie gutes Abschneiden bei bundesweiten und internationalen Wettbewerben gehören zu ihren Erfolgen. Sechsmal pro Woche trainieren sie im Rot-Weiß-Klub Kassel, für den sie antreten. Dank der starken Leistung sind Andreas und Darja im Hessen-Lateinkader und im Standardkader. Die beiden vertreten das Land Hessen bei großen Turnieren, wie z.B. der Deutschen Meisterschaft. Bei »Hessen tanz« 2006 in Frankfurt, der größten Veranstaltung im deutschen Amateur-Tanzsport, überzeugte das Tanzpaar in den Lateintänzen und konnte sich im Ranglistenturnier der Jugend A Latein noch weiter verbessern. Andreas und Darja tanzten bei der Hessischen Meisterschaft in der Hauptgruppe S-Lateinklasse und belegten den 4. Platz.

Foto: Privat

 

 

Oleg Rabcuk

rabckukHauptrolle im preisgekrönten Film »Die Blindgänger«

Im preisgekrönten Film »Die Blindgänger« (2004), einer Koproduktion von Kinderfilm GmbH und ZDF, schlüpfte Oleg Rabcuk (17) in eine der Hauptrollen. Der Film erzählt die bewegende Geschichte zweier Außenseiter und ihrer Suche nach emotionaler Heimat. Oleg spielt den Russlanddeutschen Herbert, der Akkordeon spielt, mit seinem Vater nach Deutschland gekommen ist und sich nach seiner Mutter in Kasachstan sehnt. Seine neuen Freunde helfen ihm, das Geld für die Rückreise zu sammeln. Die Rolle war Oleg wie auf den Leib geschnitten. Auch er musste sich an die fremde Umgebung erst mal gewöhnen und Deutsch lernen, als er vor einigen Jahren mit seinen Eltern aus Kasachstan nach Halle/Saale kam. Sein schauspielerisches Talent stellte er noch in der alten Heimat unter Beweis, dort spielte er in der Theater-AG. Der Film »Die Blindgänger« erhielt folgende Preise: Deutscher Filmpreis in Gold in der Kategorie „Bester Kinder- und Jugendfilm“ bei der Berlinare 2004, Hauptpreis des Internationalen Kinderfilmfestivals 2004, EMIL – 2006 (ein Preis für gutes Kinderfernsehen).

www.kinderfilm-gmbh.de

Foto: Kinderfilm GmbH, Joseph Wolfsberg

 

 

Eugen Schlegel

schlegelErfolg als Kameramann und Filmemacher

Für die Arbeit als Kameramann und junger Filmemacher erhielt Eugen Schlegel (33) bereits mehrere Internationale Filmauszeichnungen.  Geboren in Karaganda/Kasachstan, kam er als 15-jähriger 1989 mit seiner Familie nach Deutschland. Er beschäftige sich leidenschaftlich mit Fotografie und Film. In Nürnberg, Köln und München sammelte er professionale Erfahrungen im Dokumentar- und Spielfilm. Er drehte eigene Kurzfilme und absolvierte Fortbildungen im Bereich Kamera und Schnitt. Seit 2002 studierte er an der Filmhochschule »Konrad Wolf« in Potsdam-Babelsberg im Studiengang Kamera und arbeitete als Kameraassistent für Dokumentar- und Spielfilmproduktionen mit Schwerpunkt Osteuropa und Zentralasien. Den Preis »Besten Dokumentarfilm« erhielt er beim Internationaler Kurzfilmfestival in Berlin 2004, die Auszeichnung »Best Camera« International Documentary and Short Film Festival 2005. Der Dokumentarfilm »Heimat in der Fremde« (Regie/Kamera) über die Integration junger Russlanddeutscher in der neuen Heimat wurde für den „Integrationspreis“ 2007 in Berlin nominiert.

www.eugenschleger.de

Foto: Privat

 

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