Von der Folklore bis zur Klassik

Dies war eine gemeinsame Kulturveranstaltung des BdV und des Integrationswerk DaR, gewidmet unserem lieben Freund und Mentor, dem langjährigen Vorstandsvorsitzenden des BdV Kreisverband Leipzig Herrn Max Duscha.

Rückkehr zur Natur war im 18. Jahrhundert das Bestreben der Literatur. Mit Johann Wolfgang von Goethe (28.08.1749 – 22.03.1832) betreten die Deutschen würdig das Terrain der Weltliteratur.

Gemeinsame literarisch-musikalische Veranstaltung mit BdV »Von der Folklore bis zur Klassik«

(J. W. Goethe, F. Schiller, Franz Schubert; P. Tschaikowski, H. Werner, C. F. Zelter, D. Bortnjanski), gewidmet Max Duscha, langjährigen Vorsitzenden des BdV Kreisverband Leipzig

Dies war eine gemeinsame Kulturveranstaltung des BdV und des Integrationswerk DaR, gewidmet unserem lieben Freund und Mentor, dem langjährigen Vorstandsvorsitzenden des BdV Kreisverband Leipzig Herrn Max Duscha.

Rückkehr zur Natur war im 18. Jahrhundert das Bestreben der Literatur. Mit Johann Wolfgang von Goethe (28.08.1749 – 22.03.1832) betreten die Deutschen würdig das Terrain der Weltliteratur.

Goethes Naturlyrik prägt die deutsche Natur- und Liebeslyrik bis weit ins 19. Jahrhundert hinein und bestimmt noch heutzutage das landläufige Verständnis von Lyrik.

Zeitlebens war J. W. Goethe mit der Universitäts- und Buchstadt, mit der Messe- und Handelsstadt Leipzig in Verbindung.

„Mein Klein - Paris“, nannte er sie liebevoll. Die Stadt lieferte ihm immer neuen Antrieb in seinem Schaffen, aber auch nicht zuletzt seine schönen Bewohnerinnen inspirierten ihn.

Zahlreiche Werke Goethes wurden vom großen deutschen Komponisten Franz Schubert vertont. Die balladenhaften Lieder gehören zu Schuberts frühen Meisterwerken.

Dies erzählte die Chorleiterin Rosa Wegelin dem Auditorium.

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In Darbietung von Anna und Peter Wegelin genossen die zahlreich erschienenen Gäste den „Erlkönig“, „Gretchen am Spinnrade“, Lieder aus „Claudine Villa Bella“, „Heidenröslein“ (von H. Werner).

 
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Peter Tschaikowskis „Nur wer die Sehnsucht kennt“ (op. 6 Nr. 6) war eine Ohrenweide.

 
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Frau Scharrer ergänzte durch ihre wunderbaren Rezitationen von „Freudvoll“, „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen“, „O Mädchen, mein Mädchen“ meisterhaft die Musiker und Sänger.

Der Veranstaltung ersten Teil schloss „An dem reinsten Frühlingsmorgen“ von Carl Friedrich Zelter ab.

Der von Max Duscha so geliebte ukrainische Komponist D. Bortnjanski schrieb insbesondere geistliche Chormusik, die einen großen Einfluss auf die Entwicklung der deutschen Kirchenmusik im 19. Jahrhundert hatte. Mit dem Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ wurde der zweite Teil der Veranstaltung eröffnet.

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Das Ganze moderierte Frau Irmgard Schäfer – ein gestandener Moderator hätte sie beneiden können.

 
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Mit dem „Ostpreußenlied“ und „Mein liebes Osterode“ vermochte der Chor des BdV „Lied der Heimat“ die traute Atmosphäre der verlorenen Heimat vor Augen zu führen und manches Gemüt berühren.

 

Und wieder rezitierte Frau Scharrer K. Simonows „Wart auf mich“ - lange Jahre wartete Anni Duscha auf ihren Geliebten, der in Kriegsgefangenschaft in der SU war. Trotz dieses Schicksalsschlags hegte Herr Duscha nie einen Groll gegen das Land, wo er die unglückseligen Jahre der Gefangenschaft verbringen musste, geschweige denn gegen das dortige Volk – einen klugen Menschen macht Unglück noch weiser.

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Ganz im Sinne des Mitstreiters Duscha folgten dann Lieder aus verschiedenem Kulturgut – deutsche und russische Volkslieder, aber auch Lieder von unseren Aussiedlerautoren R. Wurster und R. Wegelin.

Hartmuth Didt gelingen gleich gut deutsche wie russische Volkslieder. Die Lieder „Bleib doch stehn“ und «Отрада» ließen keine Zweifel mehr zu, dass der Sänger die Seele des Urhebervolkes kennt – Hartmuth lebte in der Tat einige Jahre in der Ukraine.

 

Galina Gorwat und Valentina Traudt brachten einige russische und kosakische Lieder, die auch von den Gästen mitgesungen wurden.

Nach dem georgischen Lied „Suliko“, das in zwei Sprachen dargeboten wurde, folgte „Herrlicher Baikal" ebenfalls in beiden Sprachen.

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Besonders rührend war der Sologesang von Ehrenfried Gramsch, der die Lieder „Grüße von der Wolga“ und „Heimat, deine Sterne“ interpretierte- sang sie doch Herr Duscha so gern.

Die Atmosphäre der Freundschaft und des Vertrauens betonten noch einmal das Lied „O Abendklang“ beidsprachig und „Wahre Freundschaft“.

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R. Wurster (Mandoline), P. Seidel (Gitarre),

 
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P. Wolf (Vorsitzender BdV), A. Gauß (Vorsitzender DaR),

 
 

N. Reifegerst, Natalia Horn und Frau Scharrer

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in der Pause.

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