Putin gibt die Schuld am Massaker in Katyn zu

Die Ministerpräsidenten Russlands und Polens Putin und Tusk nahmen am 7. April in Katyn an der Veranstaltung zu Ehren der 1940 ermordeten polnischen Offiziere teil.

Im Dorf Katyn Gebiet Smolensk wurden damals mehr als 15.000 polnische Kriegsgefangene aus drei NKWD-Konzentrationslagern bei Koselsk, Ostaschkowo und Starobelsk exekutiert.

Insgesamt wurden vom sowjetischen Geheimdienst mehr als 24.000 polnische Offiziere erschossen.

Bis 1990 bestritt die Sowjetregierung jegliche Schuld der SU an der Ermordung polnischer Bürger. Die Erschießungen wurden strikt geleugnet und seit des Nürnberger Prozesses der deutschen Seite zugeschrieben.

50 Jahre später, zu Gorbatschews Zeiten gab die SU das Verbrechen zu, das der NKWD-Chef Beria und sein Stellvertreter Merkulow zu verantworten hätten.

Die beiden Ministerpräsidenten knieten während des Gottesdienstes in Katyn nieder. Putin erklärte, dass diese Verbrechen nicht zu rechtfertigen seien. In Russland habe man die Verbrechen des totalitären Regimes aus politischer, rechtlicher und moralischer Sicht unzweideutig verurteilt. Und dieser Standpunkt dürfe nicht revidiert werden. „Wir können die Geschichte nicht ändern, in unseren Kräften aber ist es, die Wahrheit und die historische Gerechtigkeit wiederherzustellen“, so Putin.

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